Die Auswirkungen der Winterzeit auf Besucherverhalten
Seit dem letzten Sonntag ist der Winter wieder ein Stückchen näher gerückt, die Tage scheinen noch kürzer und die dunkle Jahreszeit beginnt. Die Zeitumstellung auf Winterzeit bedeutet, dass es zwar morgens früher hell wird, dafür aber schon ab 17 Uhr die Nacht beginnt. Was viele nicht wissen: Die Winterzeit ist eigentlich "Normalzeit". Die Sommerzeit wurde in Deutschland erstmals während des Ersten Weltkriegs eingeführt um während der längeren Tage im Sommer Energie zu sparen und die hellen Stunden besser auszunutzen.
Mit der Zeitverschiebung verändert sich auch unser Tagesrhytmus. Dies lässt sich anhand der Nutzung von Webseiten relativ genau messen. Auf Nestoria.de verschoben bis zu 10% der Nutzer den Anfang und das Ende ihres Besuchs im Vergleich zur Vorsonntag um eine Stunde.
Die zusätzliche Stunde, die durch die Umstellung am Sonntag entstand, führte jedoch nur zu einem geringen Anstieg der Besucherzahlen: Für alle vier Nestoria Seiten zusammengefasst konnten lediglich 2% mehr Besucher verzeichnet werden. Das lässt vermuten, dass die Extra-Stunde nicht im Internet, sondern eher im Bett verbracht wurde. Die Winterzeit scheint sich also nicht wesentlich auf die Besucherzahlen einer Webseite auszuwirken.Weitere Informationen und eine detaillierte Analyse finden sich im Internet bei Archive.org.