They Draw and They Travel widmet sich handgezeichneten Karten aus der ganzen Welt. Dabei geht es nicht unbedingt um Genauigkeit oder Vollständigkeit. Die Karten stellen über die geographische Information hinaus eine Form von Psychogeographie dar, die Ort mit Stimmung, Eindruck, Emotionen verbindet.
Ähnlich ist es auch in der Flickr Gruppe From Memory, in der es darum geht nicht nur geographische sondern auch abstraktere Karten aus dem Gedächtnis zu zeichnen. Von Asien über den Querschnitt eines Hundes bis hin zum “Kunst-Virus” ist alles dabei
Die Visualisierungen von ITO haben wir in unserem Blog ja schon öfters vorgestellt. Die Londoner Firma spezialisiert sich auf die Darstellung von Karten und Verkehrdaten.
Im folgenden Vortrag (auf Englisch) von der Next Konferenz 2011 in Berlin zeigt Chris Osborne eine Reihe neuer und alter Visualisierungen und erklärt, dass Daten, richtig betrachtet, eine Geschichte erzählen die uns viel über unsere Umwelt verraten kann.
WIr haben hier im Blog schon früher über interessante Grenzverläufe gesprochen, doch dieser Fall, auf den ich durch meine Kollegin Kat vom Nestoria Australia Blog aufmerksam wurde, ist besonders…besonders.
Die Belgische Stadt Baarle-Hertog befindet sich innerhalb der Niederlande und besteht aus 24 separaten Landstücken. Sie ist mit der niederländischen Stadt Baarle-Nassau verwachsen und um die Verwirrung perfekt zu machen enthalten einige Stücke der belgischen Seite niederländische Enklaven.
Diese Situation führt natürlich zu nicht unerheblichen Verwirrungen. Steuern werden zum Beispiel von jeden haushalt in demjenigen Land gezahlt, in dem sich die Haustür befindet. Viele Geschäfte verlegen deshalb kurzerhand ihre Tür in die steuerlich günstigere Zone. Besucher müssen sich mit zwei verschiedenen Steuerregeln auseinandersetzen.
Es gab eine Zeit, in der die Geschwindigkeitsbegrenzung in den Niederlanden 60 kmh und in Belgien 50 kmh betrug, so dass eine Autofahrt durch die Stadt zeimlich ruckelig werden konnte.
1971 zog eine zwielichtige Bank in die Stadt ein und besetzte ein Gebäude, das sich direkt auf der Grenze befand. Durch diesen findigen Trick konnten weder die niederländischen noch die belgischen Behörden das Haus durchsuchen - die Belgier kamen nicht an den Safe ran, der sich hinter den Schaltern auf der niederländischen Seite befand, während die niederländischen Beamten zwar an den Schaltern vorbeikamen, aber den Safe nicht durchsuchen durften der sich auf der belgischen Seite befand. Schliesslich konnte man sich auf eine gemeinsame Aktion einigen und die Bank wurde nach einer Hausdurchsuchung Bankrott erklärt, es handelte sich offensichtlich ein eine Geldwäsche-Operation für Drogengelder.
Wer Google Maps viel benutzt hat es wahrscheinlich selber schon erlebt: Man sucht nach einem Geschäft in der Umgebung, z.b. nach einem Supermarkt, und wenn man dort ankommt existiert der Laden nicht mehr. Oder man hat sich extra eine gute Route zum Ziel im Vorfeld recherchiert und es stellt sich heraus, dass das was auf Google Maps aussieht wie eine Landstrasse ist in Wirklichkeit ein Feldweg. Selbst Grenzverläufe sind, wie vor kurzem berichtet, nicht unbedingt zuverlässig
Es ist nicht schwer sich vorzustellen woran das liegt: Die enorme Masse an Daten ist selbst für einen riesigen Apparat wie Google nur schwer aktuell zu halten. Deswegen ist OpenStreetMap gerade was Lokaldaten und Aktualität und Korrektheit der Daten angeht nur schwer zu schlagen. Schliesslich sind im Idealfall, in Ländern in denen es viele aktive “Mapper” gibt, hunderte von Leuten vor Ort die sich um die Pflege der datenbank kümmern.
Der Vorteil dieses Systems ist auch Google bewusst. In 183 Ländern können Nutzer mithilfe von Map Maker Karten bearbeiten und Informationen hinzufügen. Es handelt sich dabei vor allem um kleinere und / oder nicht-westliche Länder, weswegen bis vor kurzem wahrscheinlich die wenigsten leute jemals von dem Tool gehört haben. Seit diesem Monat jedoch ist Map Maker auch in den USA verfügbar.
Laut Google haben inzwischen dank Map Maker 30% aller Leute eine detaillierte Online-Karte ihrer Umgebung.
Auf Map Maker Pulse kann man live und animiert mit Google Earth sehen, wo neue Informationen hinzugefügt werden, macht mehr Spass als man denken sollte!
Die Tatsache dass OpenStreetMap ein Open Source Projekt ist, was bedeutet, dass die Daten am Ende allen gehören, wohingegen Google nach wie vor die Rechte an ihren Karten behalten sollte an dieser Stelle nochmal betont werden. Nichtsdestotrotz denke ich es kann kein Fehler sein, wenn dieses Projekt bedeutet, dass mehr Menschen auf der Welt Zugang zu besseren Karten haben. OpenStreetMap erreicht nicht alle Menschen, einem kommerziellen Unternehmen wie Google fällt dies natürlich einfacher, wenn ein (finanzielles) Eigeninteresse solche Projekte rechtfertigen kann. Oder kurz gesagt: besser Google als gar nichts.
Noch kann Map Maker in Deutschland genutzt werden, und angesichts der fast perfekten Abdeckung durch OpenStreetMaps wage ich auch zu bezweifeln, dass es Sinn machen würde.
Mal wieder ein schönes Fundstück im Bereich Karten-Mashups (via Google Maps Mania):
NahverkehrsKarte.de zeigt Zug für Zug die Aktivität im Nahverkehr in und um Stuttgart an. Jedes der animierten Symbole steht für eine Zug der in diesem Moment unterwegs ist. Wenn man auf eine Station klickt erhält man weitere Informationen zu Linien die dort halten, bei Klick auf einen Zug wird die nächste Haltestelle angezeigt.
Nicht nur nützlich, sondern auch ganz schön beeindruckend wie viele Züge gleichzeitig unterwegs sind!
Dass Google Maps nicht unfehlbar ist haben wir an anderer Stelle ja schon festgestellt, brenzliger wird das allerdngs wenn es nicht nur um Dörfer sondern um umstrittene Landesgrenzen geht.
Bisher war es mir neu, dass Deutschland einen Disput mit den Niederlanden über den Grenzverlauf hat, aber man lernt ja nie aus. Konkret handelt es sich um das Gebiet in Ostfriesland wo die Ems in das Meer fliesst, den Ems-Dollart. Währen Deutschland den Grenzverlauf direkt an der Niederländischen Küste sieht, sind die Niederlande der Meinung sie verlaufe weiter östlich, näher am deutschen Festland.
Diese seit Jahrhunderten bestehende Meinungsverschiedenheit ist nach wie vor ungeklärt, verschiedene Verträge regeln jedoch die praktischen Angelegenheiten in Bezug auf Schiffahrt und Fischerei seit den 60er Jahren.Wirft man allerdings einen Blick auf Google Maps erscheint es, als hätte die Firma ihre ganz eigene Meinung zu der Sache. Hier verläuft die niederländische Grenze innerhalb des Emdener Hafens, was deutschen Schiffsverkehr erheblich beeinträchtigen würde!
Woher diese Interpretation stammt ist nicht bekannt. Es gab laut Strange Maps von Seiten der Emdener Behörden bereits mehrere Anfragen an Google den Fehler zu korrigieren, bisher hat sich aber nichts geändert. Ein Grund hierfür könnte sein, dass es keinen richtigen Verlauf gibt, und man sich so entweder für eine Seite entscheiden oder eine neue Darstellungsweise finden müsste
Wir haben hier im Blog vor einer Weile über Green Map berichtet, eine “offene Ökokarte”. Meine Kollegin Kat vom Nestoria Australia Blog sprach vor kurzem mit Thomas Turnbull von Green Map. Hier die Übersetzung des Interviews:
Thomas ist Open Source Web-Entwickler in Brooklyn, New York. Er ist ausgebildeter Geograph und arbeitete für ein paar Jahre in Schottland, wo Menschen Menschen in Sachen Kompostierung weiterbildete, bevor er nach New York ging, um für Green Map zu arbeiten. Durch Green Map wurde er leidenschaftlich Botschafter von Open Source Technologien und offener Kartographie. Er arbeitet momentan für Zagat, eine Restaurant-Bewertungs Webseite, und ist weiterhin im Vorstand von Green Map.
Danke für das Gespräch Thomas, kannst Du für diejenigen, die es noch nicht kennen, einen kurzen Überblick über das Green Map Projekt geben?
Green MPs ist eine gemeinnützige Firma die im Jahre 1995 gegründet wurde, um mit Gruppen auf der ganzen Welt daran zu arbeiten grüne Projekte in ihrer Gemeinde festzuhalten. Green Maps hat mit über 700 Communities in 55 Ländern eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, wie Bike-Routen, Recycling Punkte, Parks und grüne Unternehmen auf der Karte verzeichnet. Kartographie war traditionell eine spezialisierte Fähigkeit. Green MPs arbeitet daran, es in einen Prozess zu verwandeln an dem sich jeder beteiligen kann. Kartographie ist eine wirklich große Möglichkeit für Menschen, ihr Umfeld zu verstehen und ein überraschend nützlicher Weg Verbesserungen in die Wege zu leiten.
Kannst du etwas über deine Arbeit speziell für Green Map erzählen?
Während ich bei Green Map arbeitete war ich Leiter der Entwicklung der Online-Mapping Plattform. Drupal hat tausende von Add-on Modulen um weitere Funktionen zu einer Webseite hinzuzufügen, z.B. editierbare Karten. Zu diesen Modulen habe ich damals viele Elemente hinzugefügt, um die Seite genau an unsere Bedürfnisse anzupassen, damit unsere Nutzer ihre Nachbarschaft einfach kartieren können.
Ich arbeite inzwischen woanders, bin aber immer noch im Vorstand, wo ich vor allem in Bezug auf Technologie eine beratende Funktion ausübe. Momentan sind eine mobile Seite und eine iPhone App in der Entwicklung.
Wir bei Nestoria sind große Fans von Open Source, kannst Du über deine eigenen Erfahrungen mit der Open Source Community sprechen?
Meine erster richtiger Kontakt mit Open Source war im Jahr 2007, als ich nach New York zog, um für Green Map zu arbeiten. Wir brauchten eine Webseite auf der all die verschiedenen Gruppen sich einloggen, die Karten-Werkzeuge nutzen, Ideen austauschen und ihre Karten veröffentlichen konnten. Es wurde beschlossen, für diesen Zweck Drupal zu nutzen. Drupal ist ein Open Source Content Management System, ein Werkzeug um interaktive communitybasierte Webseiten zu bauen. Als Freiberufler hatte ich an meinen eigenen Content Management Systemen gearbeitet, aber plötzlich stiess ich auf dieses Werkzeug, das von tausenden von Menschen, alle talentierter als ich, gebaut wurde. Als ich anfing mit Drupal zu arbeiten entdeckte ich, dass Drupal mehr als nur ein Stück offene Technik ist, es ist auch eine große Gemeinschaft von Menschen die Leidenschaft für den Code haben den sie schreiben und mehr Leute dazu kriegen wollen ihn zu verwenden. In den Jahren seither bin ich tief in diese Gemeinschaft eingetaucht, ich besuche monatliche Treffen, helfe lokale Drupal Camps zu organisieren, die von über 300 Menschen besucht werden und vor kurzem habe ich bei der DrupalCon in Kopenhagen einen Vortrag gehalten. Der Der neue Slogan von Drupal erfasst, worum es geht: “Komm’ für den Code, bleib’ für die Community”.
Kannst du Beispiele nennen, wo andere coole Dinge mit deinen Open Source Beträgen gemacht haben?
Es gibt viele fantastische Green Maps, die von verschiedenen Gruppen auf der ganzen Welt mit Hilfe der Mapping-Plattform, die ich für Green Map gebaut habe, erstellt worden sind. Zwei meiner Favoriten sind Baltimore und Kapstadt.
Derzeit kenne ich nur eine Gruppe in Australien, in Rosehill NSW.
Es ist auch toll zu wissen, dass ich ein paar Zeilen Code geschrieben habe, die für die Webseite des Weißen Hauses verwendet werden.
Was sind einige der Karten die du erstellt hast und die auf dem Open Green Map zu sehen sind?
Einige der Green Maps decken ein breites Spektrum von Points of Interest ab, wie die Baltimore Karte. Andere konzentrieren sich auf etwas ganz Konkretes. Es gibt eine Karte von Clackmannanshire, der kleinsten Grafschaft in Schottland, die alle ehrenamtlichen Organisationen dort anzeigt. Es hat mich umgehauen zu sehen, wie viel auf einer so kleinen Fläche geschieht.
Ein weiterer meiner Favoriten, da ich einen Hintergrund in der Kompostierung habe und in New York lebe, ist die NYC Kompost Karte.
Hast du eine Wunschliste von Dingen, die du gerne auf Green Maps sehen würdest, für die es bisher nur noch nicht die Zeit oder die Technologie gibt?
Die größte Hürde für Green MPs ist die Finanzierung. Die letzten beiden Jahre waren sehr hart für nicht-gewinnbringende Projekte. Wir haben viele Ideen für neue Werkzeuge die wir gerne bauen würden, aber es ist schon schwierig die laufenden Kosten zu decken, geschweige denn neue Projekte zu starten.
Was denkst du über den aktuellen Trend Informationen an Karten darzustellen - glaubst du das ist die Zukunft? Vor allem online?
Der Erfolg des Smartphones in den letzten Jahren hat Ortung wirklich wichtig gemacht. Wenn ich heute Abend nach einem Platz zum essen suche ist es mir egal, ob er 200 Fünf-Sterne Rezensionen hat, wenn er auf der anderen Seite der Stadt ist. Wenn ich einen Ort suche um Batterien zu recyceln bin ich eher bereit einen Umweg zu machen, aber nicht wenn der Ort nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Die Projekte, die mich im Moment am meisten interessieren sind solche wie Yelp und Foursquare, die in der Lage sind Ort mit zeitkritischen Informationen und Interaktion der Nutzer zu kombinieren.
Wir lieben clevere Karten-Werkzeuge und Online Mashups - hast du Empfehlungen für uns?
Ein Karten Mashup, das ich vor kurzem entdeckt habe ist eine Karte die Daten aus dem Transportplanungs-Paket von 2000 in den USA nutzt. Es zeigt Pendlermuster nach Postleitzahl sortiert auf einer Google Karte.
Trulia ist eine US-amerikanische Immobiliensuche. Die machen einige erstaunliche Dinge mit Karten. Sie haben viele Daten und verwenden sie wirklich sinnvoll - zum Beispiel indem sie Nutzer nach Immobilien in bestimmten Stadtvierteln oder Postleitzahlenbereichen suchen lassen. Ihre Karte die Immobilienpreistrends auf der Karte überlagert zeigt ist beeindruckend.
Der Cloudmade-Editor ist auch erstaunlich. Damit kann man die Farben der Open Street Map Karten über eine sehr einfache Benutzeroberfläche anpassen.
Gibt es noch etwas das du hinzufügen möchtest?
Es gibt ein tolles Tutorial zum Thema Kartographie mit Drupal hier.
Für Menschen, die mehr über Drupal im allgemeinen erfahren möchten: finden Sie Ihr lokales Drupal-Treffen, oder gehen Sie zu http://drupal.org um die ersten Schritte zu lernen.
Vielen Dank für das Interview Thomas! Erfahren Sie mehr über Thomas auf seiner Webseite oder auf Twitter.
Vorurteile sind ja generell eher etwas unschönes, ein Urteil das aufgrund von Klischees oder Hörensagen geformt wird und oft mit der Realität wenig zu tun hat.
Manchmal können sie aber auch eher belustigend sein und aufzeigen was andere über einen denken. Dies machen sich die Grafiken von Yanko Tsvetkov zu nutze. Er hat eine Reihe von “Karten der Stereotypen” für Europa erstellt, die Vorurteile verschiedener Nationen gegeneinander zeigen.
Deutschland schneidet dabei gar nicht mal so schlecht ab, zumindest die Franzosen halten uns für beste Freunde. Die Italiener halten uns aus irgendeinem Grund für Uhrensüchtig (?) und die Bulgaren schätzen unsere Autos. Was die Briten und die US-Amerikaner angeht… naja. Schwamm drüber.
Und wie sieht es mit unseren Vorurteilen gegenüber anderen aus?
Schweden = IKEA, ja, verstehe. Irland = Whiskey ist auch naheliegend. Österreich = Schnitzelreich, naja, ein zwei andere Sachen weiss man vielleicht schon über die Nachbarn (Ich meine, hallo: Schlagobers? Opernball? Falco? EAV!?)
Auch sind wir wohl in unserem Selbstbild eher gespalten. Während in Ostdeutschland das Proletariat haust, ist Westdeutschland fest in den Händen der Sparkasse. Aha.
Aber das ist es eben mit Vorurteilen: Am Ende handelt es sich meist nur um faule Abkürzungen, die die Vielschichtigkeit der Realität umgehen. Was sie aber mit ein wenig Abstand nicht weniger amüsant macht.
Jaja, Deutschland mag sich noch im WM Fieber befinden, andere, nicht so erfolgreiche Teilnehmer schauen sich dagegen notgedrungen nach der nächsten Sportveranstaltung des Sommers um. Für alle Fans von Mannschaften die schon längst wieder zu Hause vom Sofa aus die Spiele verfolgen bietet die Tour de France eine willkommene Ablenkung.
Ich berichte ja hier gerne über alle möglichen Google Maps Mashups, zum Wochenende der ultimative Tip zu den Thema: Google Maps hat zum 5. Geburtstag der Google Maps API, die den ganzen Spass erst möglich macht, einen Google Maps Mashup Mashup veröffentlicht!
Dabei handelt es sich um eine Google Map auf der Mashups aus aller Welt gesammelt werden. Jeder der möchte kann sein Projekt eintragen, und alle die auf der Suche nach mehr Spass mit Karten sind können die Sammlung nach Themen (oder natürlich geographisch) durchstöbern.
In der Kategorie “Real Estate” oder Immobilien herrscht zumindest für Deutschland allerdings gähnende Leere - eine gute Gelegenheit auf unsere offene und kostenlose API hinzuweisen, die sich auch wunderbar mit der Google Maps API verbinden lässt…