Jaja, Deutschland mag sich noch im WM Fieber befinden, andere, nicht so erfolgreiche Teilnehmer schauen sich dagegen notgedrungen nach der nächsten Sportveranstaltung des Sommers um. Für alle Fans von Mannschaften die schon längst wieder zu Hause vom Sofa aus die Spiele verfolgen bietet die Tour de France eine willkommene Ablenkung.
Ich berichte ja hier gerne über alle möglichen Google Maps Mashups, zum Wochenende der ultimative Tip zu den Thema: Google Maps hat zum 5. Geburtstag der Google Maps API, die den ganzen Spass erst möglich macht, einen Google Maps Mashup Mashup veröffentlicht!
Dabei handelt es sich um eine Google Map auf der Mashups aus aller Welt gesammelt werden. Jeder der möchte kann sein Projekt eintragen, und alle die auf der Suche nach mehr Spass mit Karten sind können die Sammlung nach Themen (oder natürlich geographisch) durchstöbern.
In der Kategorie “Real Estate” oder Immobilien herrscht zumindest für Deutschland allerdings gähnende Leere - eine gute Gelegenheit auf unsere offene und kostenlose API hinzuweisen, die sich auch wunderbar mit der Google Maps API verbinden lässt…
Es ist kaum zu glauben, aber Nestoria gibt es jetzt schon seit vier Jahren! Begonnen hat damals alles mit Nestoria Immobiliensuche für London, die sich schnell auf ganz Grossbritannien ausweitete. Die bescheidenen Anfänge in einem Büroraum im Londoner Westen dokumentiert dieses Bild:
Im Nestoria UK Blog erzählt Ed von den bescheidenen Anfängen.
Heute sind wir in fünf Ländern auf zwei Kontinenten vertreten, das Team ist ein wenig gewachsen, der Raum ist größer - aber eins bleibt gleich: Wir arbeiten unermüdlich daran unsere Immobiliensuche zu verbessern. Unser Dank geht deswegen nicht nur an unsere Partner sondern auch an unsere Nutzer, die durch ihre Anregungen, Kritik und auch Lob immer wieder dafür sorgen, dass wir auf dem richtigen Weg bleiben. Mehr davon!
Wie schon vor Beginn der Weltmeisterschaft antizipiert ist hier in unserem Büro das internationale Fussballfieber ausgebrochen. Während der deutsche Teil der Belegschaft noch optimistisch in die Zukunft blickt sind die Engländer und Franzosen eher zurückhaltend. Die spanischen Kollegen waren letzte Woche nach dem ersten Spiel gegen die Schweiz nur bedingt ansprechbar, was sich aber seit dem gestrigen Sieg über Honduras auch schnell wieder geändert hat.
Um die Leidenschaft mit der bei uns die Spiele verfolgt werden zum Ausdruck zu bringen haben wir für die Dauer der WM unser Logo auf der Startseite ein wenig modifiziert: Ab sofort erstrahlt dort unser Fussball-Nest.Was mich angeht - ich bin momentan zwar auf dem letzten Platz unseres Büro-Tippspiels, was aber nicht heisst, dass ich die Spiele mit weniger Begeisterung verfolge.
Mein Lieblingsfundstück der Woche und ein passender Einstieg ins Wochenende ist Mapnificent.
Stefan Wehrmeyer hat eine interaktive Karte gebaut, auf der dargestellt wird, welche Orte man innerhalb einer bestimmten Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann. Wir hatten mit Wo soll ich hinziehen vor einiger Zeit eine ähnliche Idee, bei der es aber vor allem um Reisezeiten im Zusammenhang mit potentiellen Wohnorten ging.
Mapnificent setzt den visuellen Aspekt fantastisch um. Die Karte sieht aber nicht nur schön aus (man kann u.a. zwischen farbig und hell/dunkel auswählen), sondern schafft es auch den wichtigsten Punkt zu erfüllen - dass man auf einen Blick sieht wohin man innerhalb der gewählten Zeit reisen kann.
Im Moment funktioniert Mapnificent für Berlin (alle öffentlichen Verkehrsmittel) und London (Nachtbusse), wo im Nachtmodus die Busverbindungen Licht ins Dunkle bringen.
In der Galerie ein paar weitere Bilder.
Wie mein italienischer Kollege Matteo drüben im Nestoria UK Blog so schön erklärt: Der Begriff Meilenstein ist abgeleitet vom lateinischen millarium und ist ein Entfernungsmarker der entlang einer Strecke in Intervallen von 1 Meile errichtet wird. Der Begriff Meile stammt ebenfalls von den alten Römern, wobei eine Meile aus 1000 Schritten bestand.
Ein schönes Beispiel für die Kombination von Informationsvisualisierung und Karten ist mir vor ein paar Tagen unter die Finger (den Mauszeiger?) gekommen: Doug McCune, Data Visualization Engineer hat ein 3D Modell aus Kriminalitätsstatistiken in San Francisco gebaut. Die Daten stammen von der öffentlichen DataSF Webseite, sind also echte Daten von 2009. Allerdings wurden sie geographisch zusammengefasst und künstlerisch bearbeitet - es geht hier eher um das Konzept und ein Stück Kunst als um 100% akkurate Daten.